Innovationsmanagement kann dabei helfen aus Ideen Innovationen werden zu lassen.

Der Begriff „Innovationsmanagement“ leitet sich aus dem Lateinischen „novus“ (neu) ab und definiert die Einführung von etwas Neuem in einem Unternehmen. Betriebswirtschaftlich betrachtet bedarf es der unternehmerischen Relevanz, um eine Neuerung mit dem Begriff der Innovation zu definieren. Traditionell wirdInnovationsmanagement auf industrielle und innerbetriebliche Vorgänge bezogen.

Das betriebswirtschaftliche Innovationsmanagement zielt auf die Wertsteigerung eines Unternehmens ab, die durch eine neue Kombination aus Zwecken und Mitteln besteht. Dabei umfasst das Innovationsmanagement die Gestaltung neuer Produkte, neuer Prozesse, neuer Dienstleistungen ebenso, wie die Gestaltung neuer interner und externer Organisationen oder die Umgestaltung eines Unternehmensnetzwerkes. Innovationsmanagementdefiniert auch die Hinwendung zu einer Verbesserung, mit der die Ablösung von bestehenden Systemen einhergeht.

Die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in einem Unternehmen kann sich auf alleUnternehmensbereiche (Managementprozesse, Organisationsstrukturen, Dienstleistungen, Produkte etc.) erstrecken. Systematische Prozessinnovationen sind auf die Verbesserung der Effizienz und Effektivität ausgerichtet, während Produktinnovationen darauf abzielen, Kundenbedürfnisse effektiver befriedigen zu können.

Professionelles Innovationsmanagement untersucht inner,- und ausserbetriebliche Prozesse und erfasst den Ist-Zustand, um gezielt Maßnahmen zu erarbeiten, die dem Unternehmen langfristig Wettbewerbsvorteileverschaffen. Professionelles Innovationsmanagement bedient sich externer Dienstleister, die unterschiedlicheProzessschritte ermitteln und umsetzen. Nach der Erfassung des betrieblichen Status-Quo wird eineInnovationsstrategie erarbeitet, die Ziele mittelfristig und langfristig definiert. Es besteht die Möglichkeit, intern vorhandene Ressourcen zur Projektumsetzung besser zu nutzen oder mit Hilfe externer Ressourcen Unternehmen besser am Markt zu positionieren. Innovationsmanagement ist ein ganzheitlicher Prozess, der Lösungen bietet, die auf einer fundierten Erkenntnis basieren. Entwicklungen fließen ebenso in denInnovationsprozess wie etwaige Entwicklungsrisiken.

Um aus Ideen Innovationen werden zu lassen, die Unternehmen ganzheitlich zu einer besseren Marktposition verhelfen, sind verschiedene Innovationsprozesse erforderlich, die sukzessive aufeinander aufbauen. Nach der Analyse des Status-Quo generiert das Innovationsmanagement Ideen und sammelt diese. Die anschließendeIdeenbewertung legt die Basis für Produktentwicklungen und Prozessveränderungen. Anschließend wird das Konzept erarbeitet und definiert. Durch das Zusammenspiel der einzelnen Schritte ermöglichtInnovationsmanagement nicht nur Neuerungen, sondern sorgt dafür, Fehler in betrieblichen Abläufe zu erkennen und zu beheben. Die umfassende Ermittlung und Bewertung interner und externer Einflussfaktorensorgt dafür, dass Unternehmen und Produkte optimal präsentiert und am Markt besser platziert werden können.Innovationsmanagement erfordert ganzheitlich professionelle Maßnahmen, die Theorie mit Praxis verbinden. Durch dieses Zusammenspiel werden externe Faktoren und innerbetriebliche Ressourcen optimal aufeinander abgestimmt. Innovationsmanagement ermittelt und unterstützt die Prozesse ganzheitlich und steht beratend ebenso wie aktiv zur Seite.